Wer sind die Füürbiiger und was machen sie?
Das Fasanschtsfeuer gibt es mindestens seit anfangs des 20. Jahrhunderts. Es ist ein alter Prattler Brauch, den die Füürbiiger aufrecht erhalten. Wir sind eine locker organisierte Gruppe von Menschen jeden Alters. Willkommen sind alle von 2-70 Jahren, die Lust haben, mitzumachen.
 
 
Welches sind unsere Aktivitäten?
Aktiv werden wir etwa einen Monat vor der Fasnacht. Wir richten den Platz auf dem Mayenfels ein, wo das Fasnachtsfeuer entstehen soll. Den Boden des Feuers bilden Paletten, in der Mitte platzieren wir einen etwa 12 Meter hohen Weihnachtsbaum, um den anschliessend das gesammelte Holz aufgeschichtet wird.
 
Woher kommt das Holz?
Die Einwohner von Pratteln können am Samstag gebietsweise ihren Baumschnitt aus dem Garten zu Bündeli binden und an den Strassenrand legen. Auch Weihnachtsbäume nehmen wir gerne mit.
 
Wie läuft das alles konkret ab?
Das Sammeln fängt vier Samstage vor dem Fasanchtssonntag an. Wir treffen uns jeweils um 13.00 h bei der Alten Dorfturnhalle, wo wir die Personen auf zwei Autos aufteilen und zum Sammeln ausfahren. Wir laden die am Strassenrand stehenden Bündeli in den Wagen; und die Kinder läuten an den Haustüren, um nach einem Beitrag für die mit dem Fasnachtsfeuer verbundenen Unkosten zu fragen.
 
Das gesammelte Holz wird auf den Mayenfels gefahren und dort anschliessend von Hand aufschichtet. So geht das Samstag für Samstag. Am Samstag vor der Fasnacht gibt es das Endbiige. Das Feuer bekommt sein letztes Kleid, bestehend aus den gesammelten Weihnachtsbäumen, mit denen wir zur Verschönerung des Holzhaufens den Abschluss bilden.
 
Das Anzünden des Fasachtsfeuers ist für jeden einzelnen Füürbiiger ein spezieller und schöner Moment. Sonntagabend punkt 19.00 h wird es vor etlichen begeisterten Zuschauern durch seine Erbauer mit Fackeln entfacht.
 
Weitere Aktivitäten
 
Mithilfe an der Bundesfeier.

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